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Stades Kunstkudder

Schwimmendes Kunstwerk

Im Sommer 2023 ist die älteste erhaltene historische Alsterschute aus Hamburg in Stade eingezogen. Im altehrwürdigen Hansehafen soll das von Künstlern gestaltete Boot einen farbenfrohen Kontrast zum pittoresken Ensemble mit Hafenbecken, Fachwerkhäusern und Schwedenspeicher bilden. Die Alsterschute – ursprünglich ein Lastkahn mit 18 Meter Länge, flachem Boden und ohne Eigenantrieb  – erhält seinen festen Liegeplatz an der Kaimauer vor dem Schwedenspeicher und erfüllt dort, neben dem optischen Hingucker, unterschiedliche Funktionen.

Sie wird Heimatstätte des gleichnamigen Kunststipendiums und für zwei Monate im Jahr im Spätsommer einem Künstler oder einer Künstlerin als Zuhause und Atelier dienen. In den restlichen neun Monaten des Jahres soll die Schute für Veranstaltungen bereitstehen und kann von Gästen als Übernachtungsort gebucht werden. Auch ein gastronomisches Angebot ist geplant. Sie ist Bestandteil des Projektes „Reaktivierung Hansehafen“ im Rahmen des Programms „Perspektive Innenstadt“, für das die Hansestadt Stade Fördergelder eingeworben hat.

Kunstkudder im Stader Hansehafen

Kunstausstellung Kristof Meyer

Vom 28. April bis zum 12. Mai wird an Bord der historischen Alsterschute die erste Kunstausstellung präsentiert. Dafür gastiert der Hamburger Künstler Kristof Meyer auf dem Kunstkudder und zeigt seine farbenfrohen Werke. 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

4./11./12.5. 12-16 Uhr

Am 2.5. von 16 bis 19 Uhr ist der Künstler persönlich vor Ort.

Das Kunststipendium

Der besondere Standort des Kunstkudders direkt neben dem Museum Schwedenspeicher soll für zwei Monate im Jahr von Künstlerinnen und Künstlern zum Wohnen und Arbeiten genutzt werden. Er soll zur Inspiration und Recherche dienen. Doch auch für praktische Arbeiten bietet das Schiff vielfältige räumliche Möglichkeiten. Außerdem können in Absprache mit den Museen Stade deren Werkstätten als Atelier mit genutzt werden. Hier stehen ein Brennofen, Druckpressen und weitere Ausstattung zur Verfügung.
Es gibt also vielfältige Möglichkeiten, die zwei Monate in Stade aktiv und intensiv zu gestalten. Inhaltlich sind mit dem Stipendium keine engen Vorgaben verknüpft, wobei aus der Arbeit heraus gerne auch Bezüge zum Aufenthaltsort entstehen dürfen.

Am Ende des Aufenthalts oder bereits währenddessen als Work in Progress können Werke im Rathaus der Hansestadt Stade ausgestellt werden. Durch einen Druckkostenzuschuss in Höhe von bis zu 1.500 € kann zusätzlich die Produktion einer Publikation im Rahmen des Stipendiums gefördert werden. 

Für den Lebensunterhalt während des Aufenthaltes werden monatlich 1.500 € bereitgestellt. Die Nutzung des KUNSTKUDDERS als Wohnschiff ist kostenfrei im Umfang des Stipendiums enthalten. Grundsätzlich sollte die Bereitschaft bestehen, sich im Rahmen des Aufenthaltes aktiv an einer Öffentlichkeitsarbeit zu beteiligen, was auch die sozialen Medien einschließt.

Hinweis: Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2024 ist bereits abgelaufen.

Bewerbungen, die ein Motivationsschreiben mit ersten Ideen zur inhaltlichen Gestaltung des Aufenthaltes enthalten sowie natürlich eine Vita und aussagekräftige Einblicke in das bisheriges Werk  können bis zum 1. April 2024 per Email eingereicht werden an: kunstkudder@museen-stade.de

Ihr Ansprechpartner

Ich bin für Sie erreichbar

Dr. Andreas Schäfer
STADE Marketing und Tourismus GmbH
Geschäftsführung
andreas.dr.schaefer@stadt-stade.de
04141 401410

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