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Hanse Song Festival in Stade
Für die Genießer des Besonderen
Das Festival, das begeistert; das Festival der einzigartigen Musiker und Bühnen: Eine Mischung von Künstlern verschiedenster Genres werden in jedem Jahr auf dem Hanse Song Festival begrüßt.
Von klassischen Singer-Songwritern über Pop- und Klaviermusik bis hin zu Indie-Sounds sind alle Stilrichtungen vertreten.
Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb ist es schwer, bei dieser Auswahl einen Favoriten festzulegen. Das Festival lädt zum Entdecken ein und kombiniert unbekannte Künstler mit bekannten Namen. Neben den Künstlern sind besonders auch die Konzertstätten außergewöhnlich.
Das Hanse Song Festival hat vor mehr als 10 Jahren Einzug in der Hansestadt Stade gehalten und konnte inzwischen Locations wie Kirchen, Gerichtssäle oder Räumlichkeiten im Museum in Konzertsäle verwandeln.
Das Hanse Song Festival ist eine Veranstaltung der STADE Marketing und Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit Tapete Records.
Nächster Termin
Hanse Song Festival
Samstag, 18. April 2026
Kinder-Tickets (6-12 Jahre) zum Preis von 20 Euro sind nur an der Abendkasse im Rathaus erhältlich.
Hanse Song Festival
in Stade-
Zutritt zu allen Konzerten
-
Anmeldung im Voraus erforderlich
-
Kinder-Tickets (6-12 Jahre) für 22,00 €
Tickets gibt es außerdem direkt in der Tourist-Info am Hafen in Stade, bei Eventim und bei Tapete Records.
Sponsoren
Das Hanse Song Festival wird unterstützt von:
- Sparkasse Altes Land
- Stadtwerke Stade
- Wohnstätte Stade
- VGH
- Autohaus Cordes
- NDB
- Recycling Zentrum Stade
- Projektentwicklung Stade
- Vitamin B2
Ihr Ansprechpartner
Ich bin für Sie erreichbar
STADE Marketing und Tourismus GmbH
Geschäftsführung
andreas.dr.schaefer@stadt-stade.de
04141 401410
Programmflyer für die Hosentasche
Der Programmflyer des Hanse Song Festivals steht als PDF zum Download bereit. Einfach aufs Handy laden und schon passt das Programm in die Hosentasche. Hier gibt’s Infos zu allen Acts und natürlich den Timetable mit allen Zeiten auf einen Blick.
Der Zeitplan wird hier rechtzeitig bekannt gegeben.
Alle Auftritte dauern ca. eine Stunde mit Ausnahme der Konzerte in der Seminarturnhalle, dort sind es 45 Minuten pro Künstler.
Ihr Ansprechpartner
Ich bin für Sie erreichbar
STADE Marketing und Tourismus GmbH
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andreas.dr.schaefer@stadt-stade.de
04141 401410
Das Line-Up des Hanse Song Festivals
Ambre Ciel
Montreal ist ein Phänomen: 60 Prozent der Bevölkerung sprechen sowohl französisch als auch englisch. Auch Ambre Ciel singt in beiden Sprachen; mit fragiler Stimme verziert sie ihre Songs mit neoklassischen, impressionistischen und Ambient-Farben. Ihr Debütalbum entstand nicht zuletzt mithilfe des musikalischen Umfelds von Arcade Fire. Klavier, Violine und Gesang formen einen zeitlos anmutigen Kammerpop.
Ansa Sauermann
Wer nachts arbeiten muss, hat’s nicht leicht in deutschen Hotels. „Frühstück bis zehn, wer hat diesen Scheiß erfunden?“ singt Ansa Sauermann. Der gebürtige Dresdner, der seit langem in Wien wohnt, schreibt Protestsongs, aber mit Augenzwinkern. Als Support von Faber und Element of Crime hat er gelernt, ein Publikum auf seine Seite zu bekommen: mit zupackender Stimme, wehmütigem Klavier und zunehmend auch mal mit E-Gitarre.
BC Camplight
Krisen kennt er: Suchtprobleme und Depressionen beendeten beinahe die Musikkarriere von Brian Christinzio aka B.C. Camplight. In Manchester erfand der US-Sänger und Pianist sich neu – dort schreibt er seit einigen Jahren seine „wunderschönen barocken Indie-Pop-Songs“ (Musikexpress). Sein Album „A Sober Conversation“ gehört zu den Kritikerlieblingen 2025, die „exzentrische, tragikomische Rock-Oper“ liebt nicht nur der Guardian. Bei uns spielt er exklusiv solo am Klavier!
Bill Pritchard
„Small urban operettas“ nennt Bill Pritchard seine Songs, bevölkert von realen und ausgedachten Personen. Der Mann aus den britischen Midlands beherrscht die klassische Singer/Songwriter-Kunst, war aber immer vielseitig interessiert. Er vertonte bekannte Dichter, tourte mit Pete Doherty, widmete sich Synthie-Sounds und französischem Pop – seinen Hit „Tommy & Co" nahm er mit Chanteuse Françoise Hardy auf.
Dennis Kiss
Für Dennis Kiss ist die Reeperbahn kein Sehnsuchtsort: melancholisch singt der Wahl-Hamburger von den dunklen Seiten des Nachtlebens. Die treibenden Gitarren zu den gnadenlos ehrlichen Texten erinnern an die raue Kunst eines Betterov, mit dem Dennis schon auf Tour war. Ist das die neue Hamburger Schule? Jein. Mit seinem ganz eigenen Post-Punk und Indie-Rock heult Dennis Kiss unterm „Kiezmond“.
Der Moderne Man
Gang Of Four trifft auf Joy Division und das mit deutschen Texten – Der Moderne Man (nur echt mit einem n!) waren 1980 für die NDW-Kids zu düster. Aber für ihren sperrigen und dennoch tanzbaren Sound mit durchaus humorvollen Texten wurden die Hannoveraner gefeiert, nicht nur von BBC-Moderator John Peel. Punk und New Wave sind zeitlos, das beweisen die vier seit ihrer Reunion im Jahr 2019.
Die Höchste Eisenbahn
Wer an der Welt verzweifelt, braucht gute Musik. Wer obendrein auf schlaue, tiefschürfende Texte steht, der braucht Die Höchste Eisenbahn. Nach sechs Jahren Pause ist die Berliner Band um die genialen Sänger und Songwriter Francesco Wilking und Moritz Krämer zurück. Das zauselige Kollektiv hat mit Swing und Leichtigkeit den deutschsprachigen Pop vor Langeweile gerettet, wie Kulturnews weiß. Einfach gute, lebensbejahende Musik.
Die Liga der Gewöhnlichen Gentlemen
Northern Soul mit deutschen Texten, kann das gut gehen? Wie gut, das beweisen die Hamburger von Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen (DLDGG) seit 2012. Die Band steht für launige Gitarrenmusik, „Agit-Pop zum Tanzen“ schreibt ihr Label. Ihre Texte drehen sich um Fußballhelden, Bud Spencer und den „Großen Kölner Pfandflaschenbetrug“. Ihre Konzerte sind ein großer Spaß – und noch eine Spur punkiger als auf Platte.
Elias
Was ist das, HipHop oder Indie? Elias’ Fans kann’s egal sein, sie lieben seinen sensiblen Pop mit basslastigem Sound. Kopfstimmen-Chöre, reduziertes Gitarrenspiel, dazu Texte vom Zweifeln, von der Angst und vom Loslassen. Der Berliner Sänger, Rapper und Producer macht seinem Vorbild Frank Ocean alle Ehre.
Hamburg Spinners
Die Allstar-Band der Hansestadt! Die vier waren schon auf zig Platten im Umfeld von Soul, Funk und Rhythm & Blues zu hören. Carsten „Erobique“ Meyer (Hammond-Orgel) kennt zwischen Elbe und Alster sowieso jeder, nicht nur wegen seiner „Tatortreiniger“-Melodie. Zu viert spielen die Spinners groovy Instrumentalmusik , angelehnt an den „Mod-Jazz“ der Sixties. Herrlich retro!
herbst
Pianisten wie Debussy oder Chopin haben ihn beeinflusst. Leander Haque alias herbst mag eine klassische Klavierausbildung genossen haben, aber wichtiger noch ist ihm Billie Eilish. Wie die US-Künstlerin gibt sich der twentysomething aus Osnabrück in seinen Songs verletzlich und kombiniert verschiedenste Genres. Da können auch mal Tränen fließen, auf der Bühne und davor.
Huah!
Gleich ihre erste Single „Warum ich und mein Mädchen so gern katholisch wären“ (1988) enthielt den namensgebenden Karate-Kampfschrei: „Huah!“ Knarf Rellöm, enfant terrible der Hamburger Schule, entwickelte mit Bernadette La Hengst und anderen einen tanzbaren Sound zwischen Punk, Soul, 60s-Beat und New Wave. Dieser Tage geben sie ihre ersten Konzerte seit 14 Jahren. Es wird politisch, absurd und heiß.
ISE
Ise kommt aus dem nordbelgischen Flandern und ist noch keine 20 Jahre alt. Doch wer diese Stimme hört, ahnt, warum sie schon auf den Bühnen riesiger belgischer Rock-Festivals stand. Ise trifft genau den Sweetspot zwischen rauer Ernsthaftigkeit und weicher Zerbrechlichkeit. Kombiniert mit ihrem 90s-Gitarrensound ergibt das eines der größten Indie-Talente derzeit.
Julian Knoth
Das Coronajahr hat Julian Knoth schwer zugesetzt. 2020: Als der Sänger und Bassist der Noise-Band Die Nerven nicht weiter weiß, schreibt er Songs für die Akustikgitarre. Er banne die Depressionen „mit kammermusikalischer Romantik, Schönheit und Schwermut“, erkannte Der Spiegel. Das Streicher-Ensemble Trio Abstrich komplettiert nun die Band. Aus einem einsamen Soloprojekt wird so etwas Größeres, Hoffnungsvolles.
Laura Lee & The Jettes
„Maternity Krautrock“ hat Laura Lee ihre Musik mal genannt. Ein ironischer Hinweis darauf, dass es in den Texten der Berliner Songwriterin/Sängerin/Gitarristin auch um Mutterschaft geht. Ungefragte Erziehungsratschläge kennt Laura genauso wie das Rock-Business: mit dem Indie-Duo Gurr war sie erfolgreich, ehe sie die Jettes formierte. Der fabelhafte Gitarrensound erinnerte Kritiker schon an Josh Homme.
Naima Bock
Die Post-Punk-Zeiten mit Goat Girl liegen lange hinter ihr. Naima Bock hat zwei fantastische Folk-Alben unter eigenem Namen veröffentlicht. „Als öffne sich ein Raum außerhalb der Zeit“, begeisterte sich die taz. Die Songs der Londonerin mit brasilianischen Wurzeln sind intensiv und unkategorisierbar. Klingt, als ob Aldous Harding und Shirley Collins in Sao Paulo jammen würden. Jazzy, leicht und beglückend.
Oska
Ihr Pseudonym kommt von ihrem Bruder Oskar, mit dem sie ihren ersten Song schrieb: Maria Burger alias Oska steht für „wohlklingende Lieder mit erstaunlichen Untiefen“ (Musikexpress). Ihr Indie-Folk, beeinflusst von Künstlerinnen wie Phoebe Bridgers, überzeugte schon im Vorprogramm von Coldplay. Mit flüsterndem Sopran und eindringlichen Melodien erzählt Oska von Verlust, Freundschaft und neuem Vertrauen.
Reflektor Live
Seit 30 Jahren ist Jan Müller Bassist von Tocotronic. Er kennt das deutsche Pop-Biz besser als die meisten. Die Gäste seines Podcasts kommen von überall her; Rap, Punk oder Klassik sind ihm nicht fremd. Was macht einen guten Song aus? Wie politisch darf Musik sein? Jans Gespräche sind tiefgründig, amüsant und persönlich. Beim Hanse Song Festival führt er ein spannendes Gespräch mit Julian Knoth.
Steiner & Madlaina
Die Legende will es, dass sie sich auf dem Pausenhof ihres Züricher Musikgymnasiums kennenlernten. Nora Steiner und Madlaina Pollina haben Schweizer street cred. Die fließt in tröstend-kluge Texte, in Plädoyers „für das Aushalten von Ambivalenz; Haltung ohne Eindeutigkeitsgepolter“ (Rolling Stone). Getreu ihrem aktuellen Album-Titel sind die beiden Indie-Folk-Poetinnen „Nah Dran“ und bei uns mit ihrer ganz besonderen Duoshow zu sehen.
Svaneborg Kardyb
Ihr NPR-Konzert begeisterte im Lockdown-gebeutelten Frühling 2022 Hunderttausende. Keyboarder Nikolaj Svaneborg und Drummer Jonas Kardyb spielen meditative Instrumentalmusik zwischen Soul, Ambient und Jazz. Traumverlorene Melodien am Wurlitzer Piano, begleitet von sacht rollender und raunender Percussion – eine famose Mischung, die die beiden sympathischen Dänen in einer besseren Welt zu Superstars machen würde.
Tiny Wolves
Diese 60 Kinder aus einem niedersächsischen Dorf formen nicht irgendeinen Chor. Die Tiny Wolves mögen noch nicht erwachsen sein. Doch sie sind ein Menschheitschor – eine Gruppe, die an die Schönheit des Lebens erinnert. Seit Jahren eröffnen die Wölfe das HSF mit A-Capella-Klassikern von Coldplay, Maximo Park, Wir sind Helden und Tom Petty. Wild, uneitel und voller Hingabe. Feuchte Augen garantiert.
Yola
Sie selbst beschreibt ihre Musik als „märchenhafte Poesie“ – heftige Bässe zeigen, dass das nicht immer sanft klingen muss. Yola ist eine talentierte Newcomerin aus Essen, die das Lebensgefühl ihrer Generation mit persönlichen Texten einfängt. Sphärische Sounds, eingängige Melodien und eine berührende Stimme.
Yunus
Er gilt als der „Rapper mit der Bratsche“. Ein Titel, den Johannes Berger aka Yunus gern annimmt. Gewöhnlich ist sein Lebenslauf nicht. Geboren in Istanbul, hat Yunus zwischen Battle-Rap und Poetry Slam in Hannover Jazz studiert und ist schließlich in Berlin gelandet. Vermutlich nennt man seine Musik heute Indie-Pop. Mal zart, mal politisch, oft humorvoll und immer eingängig.
Joshua Murphy
Schwedenspeicher | 18:00 - 18:45 Uhr
Ein Australier mit Gothic-Vorlieben, den es nach Europa zieht – kommt irgendwie bekannt vor. Die Rede ist nicht von Nick Cave, sondern von seinem deutlich jüngeren Landsmann Joshua Murphy. Der Mann mit der grandiosen Bariton-Stimme lebt heute in Berlin. Dort nimmt er auch seinen nachtschwarzen, atmosphärischen Indie-Folk auf. Spooky und bewegend.