3,2 Millionen Aufenthaltstage, gut 280.000 Übernachtungen, über 1.860 ortsgebundene Arbeitsplätze sowie Millionenumsätze im Einzelhandel, Gastgewerbe und Dienstleistungsbereich – der Tourismus hat eine starke Wirtschaftskraft in der Hansestadt Stade, wie die gerade veröffentlichte Analyse belegt. In Kooperation mit dem Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe e. V. wurden für das Jahr 2024 wirtschaftliche Analysen durch das dwif (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr) für den Landkreis Stade erstellt. Die STADE Marketing und Tourismus GmbH hat zusätzlich eine Teilstudie des DWIF für die Hansestadt Stade beauftragt. Sie fokussiert den Wirtschafts- und Standortfaktor Tourismus und die Beschäftigungs- und Steuereffekte aus dem Tourismus bezogen auf die Hansestadt Stade.
Hoher Bruttoumsatz – viele Profiteure
Die Studie zeigt, dass der Tourismus eine klassische Querschnittsbranche ist, von dem viele weitere Branchen profitieren – neben dem Gastgewerbe auch Dienstleistungen, Einzelhandel sowie Zulieferbetriebe. Der Tourismus ist im gesamten Landkreis Stade und in der Hansestadt Stade von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Wesentlichen Anteil daran haben allein für die Hansestadt Stade die hohen Bruttoumsätze aus dem Tourismus mit 121,2 Mio. Euro: 56,3 Mio. Euro entfallen auf das Gastgewerbe, gefolgt vom Einzelhandel mit 41,1 Millionen und Dienstleistungen (23,8 Mio.) Der Anteil aus dem Tagesausflugsvolumen an diesen Gesamtumsätzen liegt bei 65,7 %. Tagesgäste geben im Schnitt 29,50 Euro aus bei ihrem Besuch, Übernachtungsgäste, die in gewerblichen Betrieben nächtigen durchschnittlich 141,20 Euro.
Steueraufkommen und Jobmotor
Die Branche leistet über Steuereinnahmen in Höhe von 11,4 Millionen Euro aus Mehrwertsteuer und Einkommensteuer einen bedeutenden Beitrag zur Finanzierung des öffentlichen Haushaltes und ist Jobmotor, der vielen Menschen unterschiedlicher Berufsqualifikationen und Einkommensmöglichkeiten bietet. Die touristische Wertschöpfung von 55,6 Mio. € entspricht einem Beschäftigtenäquivalent von rund 1.864 Personen, ersichert in Stade somit umgerechnet 1.864 ortsgebundene Arbeitsplätze, die durch den Tourismus ein durchschnittliches Jahresprimäreinkommen von 29.828 Euro erzielen. Aufgrund dieser Faktoren lohnen sich Investitionen von Kommunen und Unternehmen in den Tourismus: in tourismusbezogene Infrastruktur, konkrete Produkte und die touristische Vermarktung. „Attraktive Angebote aller Akteure in Stade und eine gute Infrastruktur kommen Gästen und Einheimischen zu Gute und sorgen für eine erhebliche Wertschöpfung für Stade“, so Dr. Andreas Schäfer, Geschäftsführer der Stade Marketing und Tourismus GmbH (SMTG).
Mehrwerte und Zukunftsaussichten
Der Tourismus ist für Stade weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor – er prägt das Stadtbild, stärkt die regionale Identität und steigert die Lebensqualität für Einheimische und Gäste gleichermaßen und unterstützt die Verbesserung der lokalen Infrastruktur. Der Tourismus trägt erheblich dazu bei, die lokale Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und Stade als lebendigen Lebens- und Erlebnisort zu positionieren. Hiervon profitieren Gäste ebenso wie Einheimische und Unternehmen vor Ort. Zuversichtlich blickt auch Frank Tinnemeyer, Leiter des Tourismusmusteams bei der SMTG, in die Zukunft: „Der Tourismus in Stade hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Im Vergleich zu den Studienergebnissen 2013 hat sich beispielsweise der Bruttoumsatz in den Übernachtungsbetrieben um knapp 50% und aus dem Tagestourismus um knapp 55% gesteigert. Auch die touristische Wertschöpfung ist um 57,5% gewachsen. Auch im Vergleich zu vielen anderen Destinationen hat Stade sich auch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 deutlich gesteigert.“ Auch die Übernachtungszahlen haben ggü. 2013 eine Steigerrung von 23,6 Prozent und auch die Vor-Corona-Zahlen von 2019 nochmal um 12,1 Prozent überstiegen sind.
Save the Date:
Die Studie wird am Montag, 12. Januar, um 18 Uhr im Rahmen eines „Neujahrs-Kick-Off Stade 2030“ zusammen mit weiteren Themen in der Seminarturnhalle der Öffentlichkeit vorgestellt. Um Anmeldungen wird gebeten bis Dienstag, 6. Januar, per E-Mail an veranstaltungen@stade-tourismus.de.
Weitere Details im Überblick siehe Folgeseiten. Zum touristischen Angebot der Stade Marketing und Tourismus GmbH: www.stade-tourismus.de




